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<identifier>oai:ubm.opus.hbz-nrw.de:2622</identifier><datestamp>2011-09-11T15:15:30Z</datestamp><setSpec>ddc:390</setSpec><setSpec>pub-type:8</setSpec><setSpec>has-source-swb:false</setSpec><setSpec>PUB</setSpec></header>
<metadata><oai_dc:dc xmlns:oai_dc="http://www.openarchives.org/OAI/2.0/oai_dc/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:schemaLocation="http://www.openarchives.org/OAI/2.0/oai_dc/ http://www.openarchives.org/OAI/2.0/oai_dc.xsd"><dc:title>Die Rolle der Marginalisierungspolitik im Sudan - Beispiel: die Region Darfur</dc:title><dc:identifier>http://ubm.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/2622/</dc:identifier><dc:date>2008</dc:date><dc:creator>Salih Andusa, Ahmed Hashim</dc:creator><dc:description>Im Rahmen dieser Arbeit wurde untersucht, welche Rolle die Marginalisierungspolitikrnin Sudan in Bezug auf den Staatsbildungs- und Demokratisierungsprozessrnspielt. Dabei wurde der Schwerpunkt auf die Region Darfur gelegt.rnZu Beginn der Arbeit werden die besonderen Verh&#228;ltnisse im Sudan beleuchtet,rndie gepr&#228;gt sind durch eine jahrzehntelange Kolonialpolitik, die auch nach der Unabh&#228;ngigkeitrndes Sudans durch die herrschenden Eliten im eigenen Land gegen&#252;berrnden peripheren Gebieten weitergef&#252;hrt worden ist.rnEs wurde aufgezeigt, dass Marginalisierungspolitik unterschiedliche Ursachen hat.rnIm Sudan dient diese Politik dem Machterhalt bestimmter Gruppen und damit verbundenrnauch Vorteilen in allen Bereichen der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.rnDer Autor hat dargelegt, in welchen Formen Marginalisierung stattfindet. Beispielerndaf&#252;r sind:rn&#149; eine Sprachpolitik, die neben Arabisch keine andere Sprache zul&#228;sstrn&#149; eine gezielte Politik der Vernachl&#228;ssigung der peripheren Gebiete, die sichrnin einer fehlenden Infrastruktur und Bildung zeigt.rn&#149; Erschwerter Zugang zu &#246;ffentlichen &#196;mtern, je nachdem aus welcher ethnischenrnGruppe jemand kommtrnDie Auswirkungen dieser Marginalisierungspolitik sind Verhinderung von Entwicklung,rnArmut, innerstaatliche Migration, B&#252;rgerkriege und schlie&#223;lich der Zerfall desrnStaates.rnAm Beispiel von der Region Darfur untermauert der Autor nochmals diese Vernachl&#228;ssigungspolitikrnund begr&#252;ndet damit den Widerstand von Rebellengruppenrnseit 2003. Als wichtige Akteure werden die Justice und Equality Movement (JEM)rnund Sudan Liberation Movement/Army (SLA/M) mit ihren Zielen und Aktivit&#228;tenrnvorgestellt.rn3rnAusf&#252;hrlich geht der Autor auf die Reaktion dieses Widerstandes von Seiten derrnsudanesischen Regierung und den mit ihr verb&#252;ndeten arabischen Milizen ein, dierngepr&#228;gt ist von Menschenrechtsverletzungen und dem Ziel, die Zivilbev&#246;lkerungrnaus dem Darfur zu vertreiben und anstatt dessen arabisch-st&#228;mmige Menschenrnanzusiedeln.rnNach der Analyse der Marginalisierungspolitik im Sudan fasst der Autor nochmalsrndie Hauptproblemfelder zusammen. Diese sind die Frage der Religion und Staatenbildungrnsowie die Frage, in welcher Form eine Demokratisierung Sudans stattfindenrnkann.rnEr stellt m&#246;gliche Ans&#228;tze zur Transformation des politischen Systems vor, um diernMarginalisierungspolitik zu beenden und das Land zu stabilisieren. Diese Transformationrnmuss in mehreren Phasen erfolgen. Als erstes muss das diktatorischernRegime abgel&#246;st werden, um im Anschluss daran, die Demokratie zu institutionalisierenrnund schlie&#223;lich zu konsolidieren.rnWenn dieser Weg nicht beschritten wird, sieht der Autor keine Zukunft f&#252;r eine sudanesischernEinheit, in der alle Ethnien gleichberechtigt in allen Bereichen wie Politik,rnWirtschaft und Gesellschaft vertreten sein m&#252;ssen. In diesem Fall wird esrnzwangsl&#228;ufig zu einem Zerfall des Landes kommen.</dc:description><dc:subject>Marginalisierungspolitik</dc:subject><dc:subject>marginalisation</dc:subject><dc:subject>Customs, etiquette, folklore</dc:subject><dc:language>ger</dc:language><dc:publisher>07: Geschichts- und Kulturwissenschaften. 07: Geschichts- und Kulturwissenschaften</dc:publisher><dc:type>Thesis.Doctoral</dc:type><dc:format>application/pdf</dc:format><dc:rights>http://ubm.opus.hbz-nrw.de/doku/urheberrecht.php</dc:rights><dc:identifier>urn:nbn:de:hebis:77-26220</dc:identifier></oai_dc:dc></metadata><about><provenance><originDescription harvestDate="2011-06-18T10:52:59Z"><baseURL>http://ubm.opus.hbz-nrw.de/phpoai/oai2.php</baseURL><identifier>oai:ubm.opus.hbz-nrw.de:2622</identifier><datestamp>2011-03-01T17:27:38Z</datestamp><metadataNamespace>http://www.openarchives.org/OAI/2.0/oai_dc/</metadataNamespace></originDescription></provenance></about></record>
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